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Leben und so

Leben und so

Dies. Und das. 

Handgemachte Papiercollage aus zerrissener Schallplatte, Notenblatt-Schnipseln, altem Mikrofon, Tonbandschlaufen und einem ausgeschnittenen roten Herz.

Was unsere Songs und unsere Musik über uns (und die Menschheit) verraten

Seit Jahrzehnten neue Sounds, neue Genres, neue Stars — und trotzdem immer dieselben Geschichten, die besungen werden. Über Liebe, Herzschmerz, Hoffnung und die erstaunlich wenigen Dinge, die Menschen seit schon immer offensichtlich wirklich beschäftigen.

In 57 Prozent der deutschen Chart-Songs geht es um Liebe. Über sechs Jahrzehnte US-Charts, 6.150 analysierte Songtexte, ein weltweites Forschungsprojekt zum menschlichen Gesang — und die Frage, warum Herzschmerz von 1978 auch 2026 noch funktioniert.

·12 Min.
Japanisch inspirierte Papierillustration einer Person, die sich aus einem dichten Muster fremder Blicke löst.

Buchtipp: „Du musst nicht von allen gemocht werden" — Ein Befreiungsschlag in fünf Gesprächen

Kishimi & Koga übersetzen Alfred Adlers Individualpsychologie in einen radikalen Dialog über Freiheit, Selbstverantwortung und den Mut, sich nicht länger zu verbiegen.

Ein Buch wie eine Ohrfeige — im besten Sinne. Über die Individualpsychologie von Alfred Adler, die These „Es gibt kein Trauma", die Trennung zwischen deinen und den Aufgaben der anderen — und warum Freiheit heißt: dich mögen, auch wenn dich nicht alle mögen.

·8 Min.
Persönlich wirkendes Polaroid einer jungen Person an einer Weggabelung im warmen Abendlicht.

Was ich gern mit Mitte 20 gewusst hätte …

Eine Rede an die Landesbesten der IHK Elbe-Weser — über Enden und Anfänge, Endgegner, Risiko, Kopf vs. Herz, Masken, Vergleiche und den Mut zur eigenen perfekten Unperfektion.

Kein „höher-schneller-weiter-mehr"-Vortrag, sondern emotional, leise, ehrlich und aus dem Leben. Über Hesses Stufen, das Lebens-Game und seinen Endgegner, Risiko und Angst, Rosen und Freiheit, Zweifel, Rumeiern und Erfolg — und warum jeder Weg erst unterwegs entsteht.

·14 Min.
Warmer analoger Schnappschuss eines fast leeren Jugendzimmers mit dem letzten Bausteinmodell in einem Umzugskarton.

Legostalgie: Wenn das letzte Legoset aus dem Kinderzimmer verschwindet

Über das widersprüchlich-bittersüße Gefühl, wenn die Staubfänger endgültig gehen — und mit ihnen ein Stück Kindheit, das man gestern noch aufgebaut hat.

Legostalgie: die Erleichterung, die Staubfänger endlich loszuwerden — und gleichzeitig das Ziehen im Herzen, weil das Kind kein Kind mehr sein will. Eine kleine, ehrliche Notiz über Zeit, Loslassen und die Frage, wohin bloß mit all den fertigen Sets.

·3 Min.
Künstlerin arbeitet in einem hellen Atelier an einem farbenfrohen abstrakten Werk.

An evening with Elizabeth Gilbert – Big Magic: Creative Living Beyond Fear

90 Minuten pure Bühne im Kölner Gürzenich — über Speaking als Kunst, „relaxed women" als Revolution und die drei Zutaten für einen ruhigen Geist: Prioritäten, Grenzen, Mystik.

Keine Deko, keine Leinwand, keine Show — nur Elizabeth Gilbert, nackte Bühne, 60 Minuten on Point. Eine kleine Liebeserklärung an eine Speaking-Masterclass und ihre großen Fragen: Was priorisierst du wirklich? Wo ziehst du deinen sacred circle? Und warum die Welt keine weitere gestresste, sondern eine entspannte Frau braucht.

·12 Min.
Nostalgische Found-Photo-Collage aus Diafragmenten, Familienbildern und farbigen Erinnerungsschichten.

Der Bibliothekar in meinem Kopf: Wer oder was entscheidet, woran wir uns erinnern?

Über Erinnerungen als Zeitmaschinen, das kleine Männchen im Hirn-Archiv — und die Frage, wer wir eigentlich ohne all die kleinen und großen Filmstreifen unserer Vergangenheit wären.

Aus heiterem Himmel poppen sie auf: ein Take-That-Nachmittag 1993, Karamellbonbon-Duft der Klavierlehrerin, Wasserbomben vom Balkon. Über den magischen Moment des Erinnerns, was ihn auslöst — und warum Erinnerungen die Bausteine unserer Identität sind, nicht bloß Nostalgie-Kitzel.

·7 Min.
Niedlicher junger Osterhase sitzt im grünen Frühlingsgras neben einem Nest mit bunten Eiern und Blumen.

Das Ostergeheimnis: Den Osterhasen gibt es wirklich. Ehrlich!

Sächsische Schweiz, DDR, Ostersonntag 1987: Wie meine Eltern auf einer wildfremden Wiese ein Osternest zauberten — und das Rätsel bis heute nicht auflösen wollen.

Eine der schönsten Kindheitserinnerungen: ein magischer Ostersonntag mit Wanderung, Picknick, versteckten Nestern mitten in den Bergen — und einem Familiengeheimnis, das seit fast 40 Jahren unaufgeklärt bleibt. Und das ich, ehrlich gesagt, auch gar nicht mehr aufgeklärt haben will.

·6 Min.
Poetische Kinderbuchillustration zweier Figuren unter einem leuchtenden Leuchtturm im bewegten Meer.

Von Stolpern und Leuchttürmen: Was das wirklich Herausfordernde am Elternsein ist

Über Shelly Robinsons Reparenting-Post, überforderte Eltern, den täglichen Steinklumpen den Berg hoch — und die Erkenntnis, dass die größte Herausforderung nicht die Wutanfälle sind, sondern das eigene Mitwachsen.

Elternsein wird uns nicht beigebracht. Beziehung auch nicht. Ein Post von Shelly Robinson trifft mitten ins Herz: Das wirklich Harte ist nicht der Tantrum des Kindes, sondern die Aufgabe, sich selbst neu zu erziehen — und trotzdem der Leuchtturm zu sein, auch wenn das Licht mal flackert.

·8 Min.
Unterschiedliche Menschen warten gemeinsam unter derselben großen Bahnhofsuhr an einer Straßenbahnhaltestelle.

Zeit: Die demokratischste und gerechteste Ressource der Welt

Über die Epidemie der Zeitarmut, den Sweet Spot zwischen Burnout und Boreout, die 5-Warum-Methode und Distraction Shaming – und warum nicht mehr Zeit, sondern eine andere Haltung dazu die Lösung ist.

Kein Multimilliardär der Welt kann den Tag auf 28 Stunden strecken. 24 Stunden hat jeder – und trotzdem fühlt es sich nicht so an. Warum das Problem nicht die Zeit selbst ist, sondern die Geschichten, die wir uns über sie erzählen.

·7 Min.
Architekturfotografische Collage aus lebendigen Stadträumen, Pflanzen, Menschen und geometrischen Fassaden.

Schönheit ist existenziell: Menschen brauchen Harmonie, Ästhetik und Ruhe

Über Stadtflucht, Broken Windows, Vitruv, Barcelonas Superblocks — und warum die ästhetische Qualität unserer Umgebung direkten Einfluss auf unser soziales Miteinander hat.

Gibt es einen Zusammenhang, dass unsere Welt immer „blöder" wird, die Menschen immer gestresster und unsolidarischer, weil unsere Lebensräume einfach nicht mehr „schön" sind, sondern heruntergekommen, dreckig, zu laut? Brauchen wir Harmonie, Ästhetik und Ruhe, um wirklich gut miteinander auszukommen?

·9 Min.
Poetische Doppelbelichtung einer sich schließenden Tür und eines hellen Weges ins Freie.

Anfänge brauchen Enden

Warum wir Enden brauchen, über die Magie von Anfängen — und warum Unendlichkeit keine gute Idee ist. Ein Essay über Zyklen, Loslassen und die Kostbarkeit der Endlichkeit.

Enden haben einen schlechten Ruf — und sind doch die Voraussetzung für jeden Neuanfang. Über bewusstes Beenden, die volle und die leere Teetasse, Silvester als Ritual, Pinks 18. Hochzeitstag, Hermann Hesses „Stufen“ und die Frage, warum uns Infinity-Scrolling so kirre macht.

·8 Min.
Cineastisches Ensemblebild hinter den Kulissen einer hektischen morgendlichen Fernsehsendung.

Menschsein ist komplex: Was wir von AppleTV's Serien-Hit „The Morning Show" lernen können

Über eine Serie ohne eindeutig Böse, komplexe Charaktere zwischen Pflicht und Moral — und warum Empathie in einer Welt der Shitstürme wichtiger ist denn je.

Alex, Bradley, Paul, Cory, Stella, Mia, Chris, Chip: In „The Morning Show" gibt es keine reinen Held:innen und keine reinen Bösewichte. Jede Figur balanciert zwischen richtig und falsch, jede stürzt ab, jede kämpft sich raus. Menschsein ist komplex — und genau das dürfen wir uns wieder erlauben.

·8 Min.